Stöckchen.

Ich habe hier ein etwas älteres Stöckchen gefunden und fand es eigentlich recht interessant. Es gilt, sich kurz zu fassen und (möglichst) nur mit einem Wort zu antworten.

Möchte noch jemand?


1.)Wo ist Dein Handy? – Handyhülle
2.) Dein Partner? – bald hier
3.) Deine Haare? – Zopf
4.) Deine Mama? – wichtig
5.) Dein Papa? – tot
6.) Lieblingsgegenstand? – Bett
7.) Dein Traum von letzter Nacht? – unschön
8.) Dein Lieblingsgetränk? – Tee
9.) Dein Traumauto? – unbezahlbar
10.) Der Raum in dem Du dich befindest? – Wohn-/Schlafzimmer
11.) Dein Ex? – Vergangenheit
12.) Deine Angst? – Zahnarzt
13.) Was möchtest Du in 10 Jahren sein? – zufrieden
14.) Mit wem verbrachtest Du den gestrigen Abend? – Freund
15.) Was bist Du nicht? – dünn
16.) Das letzte was Du getan hast? – gähnen
17.) Was trägst Du? – Pulli
18.) Dein Lieblingsbuch? – ChickLit
19.) Das letzte was Du gegessen hast? – Müsli
20.) Dein Leben? – verändert
21.) Deine Stimmung? – müde
22.) Deine Freunde? – wunderbar
23.) Woran denkst Du gerade? – Kreisgedanken
24.) Was machst Du gerade? – DVD-gucken (How I met your mother)
25.) Dein Sommer? – im Anmarsch
26.) Was läuft in Deinem TV? – DVD (siehe 24)
27.) Wann hast Du das letzte Mal gelacht? – heute
28.) Das letzte Mal geweint? – Anfang April
29.) Schule? – lange her
30.) Was hörst Du gerade? – Autobahn
31.) Liebste Wochenendbeschäftigung? – Rumtrödeln
32.) Traumjob? – irgendwie schon
33.) Dein Computer? – aus (Laptop ist aber an – offensichtlich)
34.) Außerhalb Deines Fensters? – Dunkelheit
35.) Bier? –vorhin
36.) Mexikanisches Essen? – manchmal
37.) Winter? –vorbei
38.) Religion? – ja
39.) Urlaub? – Neuwerk
40.) Auf Deinem Bett? – Chaos
41.) Liebe? – oh ja!

Wie der Katzer in mein Leben trat.

Als ich im letzten Sommer ein wenig Katzenfutter auf meine Terrasse stellte, wollte ich damit eigentlich nur den Igel anlocken und mich zu später Stunde an dessen Fressgeräuschen erfreuen. Doch neben dem Igel fanden auch Amseln und natürlich Katzen Gefallen am Katzenfutter.

Der dicke Fiete von nebenan (der natürlich eigentlich anders heißt) war der Erste, der sich mutig in die Nähe der offenen Terrassentür und später auch in die Wohnung wagte. Ich fand seine Besuche stets erfreulich, wollte ich doch zu dem Zeitpunkt auf gar keinen Fall ein eigenes Haustier und brauchte so trotzdem nicht gänzlich auf tierische Gesellschaft zu verzichten. Nach dem dicken Fiete wagte sich dann die Dünne durch die Hecke, eine wirklich sehr dünne und piepsige Katze. Sie tat mir leid und ich war der Meinung, sie müsse ein wenig aufgepäppelt werden. Also besorgte ich ein paar dieser Kaustangen für Katzen und wollte damit die Dünne erfreuen.

Statt der Dünnen erschien aber der Katzer auf der Bildfläche, hungrig und vollkommen verschüchtert. Er machte sich so lang wie möglich, um das Futter zu erreichen und trotzdem die größtmögliche Distanz zu mir zu bewahren. Bei jeder noch so kleinen unvorhergesehen Bewegung meinerseits ergriff er die Flucht. Es dauerte eine Weile, bis er dem Reiz der Kaustangen erlag und wengistens für wenige Sekunden wenigstens eine Pfote über die Türschwelle setzte. Es dauerte eine weitere Weile, bis er sich zu mir aufs Sofa traute. Es dauerte noch eine Weile, bis er sich – von seinen Leckerlis abgelenkt – kurz kraulen ließ. Doch die ganze Zeit über war er stets höchst wachsam und jederzeit zur Flucht bereit. Und dann eines Tages muss er wohl beschlossen haben, dass ich doch nicht gefährlich bin. An jenem Tag nämlich kletterte er auf mich drauf und warf den Schnurrmotor an. Wenig später traute er sich, in meiner Gegenwart zu dösen und noch ein wenig später bezog er die Königsdecke unter dem Bücherregal.

Das war irgendwann im September und seitdem ist viel passiert. Just in diesem Moment liegt der Katzer auf seiner Lieblingsdecke auf meinem Bett. Er hört inzwischen (manchmal) auf den Namen Titus, ist tätowiert, kastriert und meiner. Ganz offiziell.

Kate Pepper: 5 Tage im Sommer

[gelesen im Mai 2011]

Während des Sommerbesuchs bei ihrer Mutter verschwindet Emily Parker auf dem Parkplatz eines Supermarktes. Ihr Ehemann gibt eine Vermisstenanzeige auf, wird aber von der Polizei nicht richtig ernstgenommen. Lediglich ein ehemaliger FBI-Agent interessiert sich für den Fall, weil vor genau 7 Jahren zuerst eine Mutter und 5 Tage später ihr Sohn verschwanden. Der Sohn wurde tot gefunden, die Mutter tauchte wieder auf und hat seitdem kein einziges Wort mehr gesprochen.

Das mag vielleicht spannend klingen, aber letztendlich wurde dieses Buch meinen Erwartungen so gar nicht gerecht. Ich habe mich durch die Seiten gequält, immer wieder ein paar Absätze flüchtig überflogen und war regelrecht genervt. Für meinen Geschmack gibt es einfach zu viele Nebensächlichkeiten, die zu ausführlich beschrieben werden. Ich will nicht wissen, wie und warum die Polizisten asugerechnet in diesem Ort gelandet ist und was ihre Familie nun davon hält. Es ist mir egal, wie der Ehemann wann aussieht und was er dabei für wirre Gedanken denkt. Ich interessiere mich nicht groß für die Gedanken eines Kindes über seine Geschwister. Die große Auflösung war zumindest für mich überraschend, konnte an meinem Gesamteindruck über dieses Buch auch nichts mehr ändern.

Auf ein Neues.

Ich bin fest entschlossen.

Mit diesem Blog möchte ich alt werden. Ich möchte es besser machen als bisher. Anders. Richtig.

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.